OM
NAMAH SHIVAY

"DO WHAT YOU LOVE.
LIVE WHERE YOU LOVE.
PRAY WHERE YOU LOVE.
FOLLOW YOUR HEART“
BABAJI
SRI HERAKHAN BABAJI gilt als eine der großen Manifestationen des
Göttlichen in menschlicher Form. Seine Schüler verehren in ihm
eine Verkörperung SHIVAS, nach indischer Philosophie die ewige Kraft
der Veränderung. Er lehrte von 1970 bis 1984 in seinem Ashram im
nordindischen Herakhan am Fuß des Himalaya die zeitlose Botschaft
von WAHRHEIT, EINFACHHEIT und LIEBE
und wies seine Schüler an, der Religion ihres Herzens zu folgen.
"Alle Religionen führen zum Ziel, deshalb sollten alle Heiligen
und Lehrer der entsprechenden Religionen respektiert werden. Folgt ihren
Lehren. So wie die Sonne und der Mond oder der Himmel nicht für die
Menschen einer Rasse oder Religion bestimmt sind, so sind die Lhren erleuchteter
Meister für alle Menschen offen. Steht zu euren Religionen und folgt
den uralten Lehren der Weisen."
Um Selbstlosigkeit und Liebe für alle Lebewesen zu entwickeln fordert
Babaji seine Schüler auf KARMA YOGA, (Yoga des Handelns)
zu verrichten, sich ständig ihrer Verbindung mit dem Göttlichen
bewußt zu sein und dazu das Mantra OM NAMAH SHIVAY
oder einen anderen göttlichen Namen zu wiederholen (JAPA
YOGA).
„Laßt Menschlichkeit in Euch regieren! Verbrüdert
Euch mit allen Menschen der Welt. Seid glücklich und gesund und bejaht
die Freuden des Lebens. Das Höchste auf dieser Welt ist Karma-Yoga,
Arbeit ohne persönliche Anhaftung. Faulheit macht die Menschen leblos.
Verbreitet diese Botschaft in Euren Ländern und entzündet das
Licht der Gerechtigkeit in allen Herzen. Laßt den Samen der LIEBE
und MENSCHLICHKEIT in Euch aufgehen und Früchte tragen. Nicht ich
bin es, der zu Euch spricht, sondern die Zeit ist es, die durch mich spricht,
die Zeit, die mit großer Geschwindigkeit ihren Lauf nimmt. Alle
Länder haben sich aufgerichtet wie Kobras mit aufgerissenen Mäulern
und warten nur darauf, sich gegenseitig zu verschlingen. Diese kritische
Zeit braucht Menschen, die tapfer sind: während ihr arbeitet, was
immer ihr tut, müßt ihr mit Euren Lippen den Namen Gottes ohne
Unterlaß anrufen“.
Um Stärke zu entwickeln und zu üben, wies Babaji seine Schüler
an:
„Lernt, keine Pläne zu machen und phantasiert nicht über
die Zukunft. Vergeßt die Vergangenheit und alte Gewohnheiten. Lernt,
Euch auf das GÖTTLICHE zu konzentrieren, HIER und JETZT“.
SHIVA

„Auch für uns Europäer ist der zottelhaarige Gott mit
dem Dreizack nicht bloß ein historisches, religionswissenschaftliches
Kuriosum. Schon wandert er unerkannt durch die Gassen und Hirne der Wohlstandsgemeinschaft.
Erhascht man seine Erscheinung, beginnen verborgene Saiten tief in der
Seele zu vibrieren. Er beunruhigt, er fasziniert. Chaos, Wandel, Zerstörung
sehen die Einen, Erlösung, Ekstase die anderen. Der aufklärerische
Rationalismus zerbricht an ihm. Unsere ausgeklügelten Ordnungssysteme
haben nicht mehr Bestand als Sandburgen am Meer. Weltkriege, Wirtschaftskrisen,
Umwelt-katastrophen, Terroranschläge folgen aufeinander. Die Mauern
unseres Weltbildes zeigen Risse. Der wilde Gott winkt hindurch und läßt
uns Dimensionen schauen, die uns schwindlig machen, uns den Atem rauben,
unsere Vorstellungswelten zum Wanken bringen.“*)

Nataraj
"Als „Nataraja“, „König der Tänzer“
tanzt Shiva in den Megastädten den Geistertanz der Endzeit. Er tanzt
einen elektrifizierten, archaischen Trance-Beat als Raver, als
Techno-Kid, als Neo-Schamane. Er tanzt die Brutalität des Alltags
weg, tanzt sich in die Ekstase …
Hunderttausenden von den ganz jungen, die in unserer heillosen Zeit Heil
suchen, erscheint Shiva ganz persönlich in der anmutigen, jugendlichen
Gestalt des Babaji. Er erscheint als einer von ihnen, als Kumpel, als
bester Freund. In der Person des Haidakhan Wale Baba verkörpert lebte
Babaji, „der Herr der Wahrheit, Weisheit und Wonne“ (Satchitanand)
von 1970 bis er im Jahre 1984 „nach Erfüllung seiner Aufgabe“,
freiwillig seine leibliche Hülle verließ. Für die, die
ihn erlebt haben, ist er ein Maha-Avatar und eine Verkörperung Shivas.”
*)aus: Wolf-Dieter Storl: „Shiva. Der wilde,
gütige Gott“, Koha Verlag
http://www.koha-verlag.de
Shri Sadashiva Charitamrit
(von Sri Vishnu Datt Shastriji, dem weisen Sanskritlehrer an der Seite
Babajis, der IHM Sprachrohr und Übersetzer war. Das Buch ist in den
Jahren vor der neuerlichen Manifestation Babajis geschrieben worden und
beinhaltet Göttliche "leelas" (Mythen) und Geschichten.
Das Buch ist in Hindi verfaßt und es liegen bislang nur Teile in
Übersetzungen vor)
Diejenigen,
die sich bemühen, einen Schimmer Deines göttlichen Lichtes in ihrem Herzen
zu erfühlen, erlangen Befreiung. Diese Wenigen sind Deiner Gnade würdig.
Diejenigen, die alles aufgegeben haben, liebst Du wie die Mutter ihr Kind.
Die ganze Welt ist Maya, Illusion. Erbarme Dich der Menschheit und zeige
ihr den rechten Weg. Wir können Millionen Wege beschreiten, aber wenn
wir Dir keine Verehrung erweisen gibt uns keiner dieser Wege inneren Frieden.
Ohne (den höchsten Meister) gibt es in der Welt kein wahres Wissen, und
das Elend nimmt kein Ende. Entferne die Dunkelheit unserer Unwissenheit.
Gewähre die Gnade der Furchtlosigkeit.
Die Göttin Jagadamba fragt Shiva: „Welches ist die Stadt, deren Türen
geöffnet sind und deren Straßen im Zentrum zusammenfinden? Welches ist
der, der in jedem Haus fließt? Welches ist das Yagna (Feuerritual), das
jedem Glück vermittelt? Welches ist der Ozean, den Glückseligkeit umgibt?
Wir wissen daß der Schwan die Perle verschluckt, aber was nimmt Paramhans
zu sich? Wer ist der größte Feind und der beste Freund auf der Welt?
Shiva antwortet: „Ich werde Dir das Geheimnis zu diesen Fragen enthüllen.
Die Stadt ist der Körper. Er enthält das ganze Universum. Die Körperöffnungen
sind die Türen der Stadt. Alle Straßen münden ins Herz und gehen von dort
aus zu Brahma, dem Höchsten. Allein durch das Hören kann man einen höheren
Bewußtseinszustand erreichen. Mit den Augen kann man Gott sehen und durch
Japa (Wiederholen des Namens Gottes) Gott erreichen. Als Teil der allumfassenden
Seele herrscht die menschliche Seele als Königin über die Stadt. Der Fluß
des Wissens ist der einzige, der in jedem Haus fließen kann. Das größte
Yagna ist das Japa Yagna“. Der größte Ozean ist die Gnade Gottes. Dieser
Ozean ist voller Paramhansas. Es gibt sechs Feinde: körperliche Lust,
Zorn, Ego, Anhaftung, Gier, Habsucht. Mit wahren Freunden kann man satsang
ausüben. Paramhans nimmt die Perlen des Namen Gottes zu sich.“
Dann bittet Jagdamba Shiva, er möge zur Welt hinabzusteigen, um zu helfen.
Shiva beantwortet ihre Bitte mit folgenden Worten. „Um Dich glücklich
zu machen, werde ich als Sadguru Mahavatar Shri Haidakhan Baba auf Erden
niedersteigen.“ Daraufhin sagt Jagadamba: „Da ich die andere Hälfte Deines
Wissens bin, sollte ich mich als Dein erster Schüler verkörpern. Ich möchte
Dir in der Welt den Weg bereiten und ihr Deinen Ruhm verkünden. Ich werde
Dir behilflich sein und Dir alle Menschen der Welt zuführen. Als Dein
Schüler möchte ich immer bei Dir weilen. Mein Name soll Shri Charanashrit
Paramguru Maharaj sein.“
Shiva spricht: „Wenn ich in der Welt erscheine, such ich zuerst die Kumaonregion
auf und verkörpere mich in einer Höhle am Fuße des Kailashberges. Obgleich
ich in der Welt als unsterblicher Heiliger wandeln werde, halte ich mich
zuerst für eine gewisse Zeit in den Höhlen des Kumaongebietes auf. Da
findet man das Kraut Haira, der Gautama Ganga fließt dort 24 Stunden am
Tag, und ganz in der Nähe dieses Platzes befindet sich die wunderschöne
Höhle. Als Haidakhan Vishva Mahadham wird der Ort Berühmthein erlangen.
Ich will ihn lieben und dort als Haidakhandi Baba bekannt sein. Die Menschen
dieses Gebietes werden mein erstes Darshan in der Gestalt eines göttlichen,
reinen, friedvollen Gurus erhalten.“
Shiva spricht weiterhin zu seinen Ganas (Begleiter Shivas, seine Scharen):
„Während der gefährlichen Zeiten des Kali Yugas werde ich selbst in Haidakhan
weilen. Auch ihr solltet dorthin kommen. Alle Ganas und acht Bhairavas
(Begleiter Shivas mit zerstörerischem Aspekt) werden sich dort einfinden.
Wann immer ich Yagnas ausführe, werdet ihr ebenfalls anwesend sein.
Haidakhan Vishva Mahadham ist ein ungewöhnlich reiner und reizvoller
Ort, an dem der Gautama Ganga fließt. Wer auch immer diesen Platz erreicht,
den berührt das Böse des Kali Yuga nicht. Ich erfülle alle Wünsche derjenigen,
die dorthin kommen. Dort führe ich großartige Yagnas aus und Menschen
aller Welt erhalten dort mein Darshan. Ich selbst werde die Menschen lehren
Shiva zu verehren und werde ihnen das wirksamste Mittel geben: OM NAMAH
SHIVAY. Ich gehe von Haus zu Haus, um die Menschen dieses Mantra zu lehren.
Wenn die Gefaht der Kali Yuga Revolution gebannt ist, wird die Welt glücklich
sein und ‚OM SHANTI’ sagen.“ Daraufhin verschwand Shiva und erschien in
Haidakhan
„Die Mischung von Satya, Saralata, Prema (Wahrheit, Einfachheit, Liebe)
und Gottes Namen ergibt ein ‚schmackhaftes Mahl’.“ Dann ist Gott glücklich.
Die beste und leichteste Form aller Sadhanas (Übungswege) in der Welt
ist nam-japa> (Wiederhloung des Namen Gottes). Seine Rezitation, gekoppelt
mit Glauben, führt zum äußersten Glück. Gottes Namen mit jedem Atemzug
zu wiederholen, ist der beste Weg Karma Yoga auszuüben. Er schafft eine
göttliche Atmosphäre. Aller weltliche Reichtum und alle Bindungen vergehen,
aber das Wort Gottes bleibt ewig bestehen. Erwachet und vergesst Euren
Kummer!“
Samba Sada Shiva sagt: „Ich selbst wiederhole den Namen Gottes, deshalb
bin ich glücklich. Nur jene, die den Namen Gottes mit jedem Atemzug wiederholen,
sind wahre Karma Yogis. Es gibt kein Wissen ohne den Namen Gottes. Ihr
redet so viel, doch selten sagt ihr den Namen Gottes!
Solange
ihr aber zweifelt, könnt ihr nichts erreichen! Habt deshalb Vertrauen.
Den Namen Gottes zu wiederholen ist nicht die erste sondern die letzte
Stufe spiritueller Übungen. Samba Sada Shiva nimmt nur Menschen an mit
starkem Glauben. Er gibt ihnen Hingabe – es sind die Ruder des Bootes
– mit der man den Weltozean überquert. Ohne in Gurudevas Nähe zu weilen
könnt ihr keine Hingabe entwickeln, und ohne Hingabe kann die Dunkelheit
Eures Wissens nicht geklärt werden. Durch Hingabe veschwindet alle Haftung.
Tut Gutes und betet: „Oh Herr, segne mich, daß ich imstande bin Deinen
Namen alle Zeit zu wiederholen Kripá karó karuna nidhé Bashó hridayé ke
tham, Madhurá nama pratipál prabhó Gunjé hiya ke dham. Gott wird Euch
bestimmt segnen, wenn Ihr dieses Gebet wiederholt.“
Einmal kamen alle Siddhis in menschlicher Gestal zu Shri Babaji, damit
er sie lehre. Shri Babaji erklärte: „Hingabe ist die Wurzel allen Glücks.
Der Körper selbst ist fleischgewordene Hingabe. Ohne Wissen ist Karma
wertlos. Karma allein bringt Leid. Karma, Japa und Wissen zusammen bringen
Glückseligkeit und Einfachheit. Ein guter Charakter sowie Loslösung sind
zur Gotteserkenntnis notwendig. Im Mutterleib habt ihr geschworen nicht
anzuhaften, aber so bald ihr geboren ward, verstricktet ihr euch. Gebt
die Anhaftung auf! Euer Geist betrügt euch, nur deshalb rennt ihr dem
Vergnügen nach. Alle weltlichen Dinge, einschließlich des Wunsches nach
Befreiung, sind Hindernisse, die euch binden. Wenn ihr göttlichen Frieden
wollt, dann hört auf euch aus Unwissenheit mit Karma zu behaften.
DIE WAHRHEIT IST DIE WURZEL DER GLÜCKSELIGKEIT, und nur durch die Verwirklichung
des oben beschriebenen Weges wird Unwissenheit beseitigt. Wahrheit beseitigt
Unwahrheit!
Die Erfahrung göttlichen Lichtes vertreibt das Dunkel der Unwissenheit.
Das ist der Weg zur Unsterblichkeit. Jedes andere Leben ist ein totes
Leben. Habt tiefsten Glauben und wiederholt den Namen Gottes. Wenn Löwen
im Wald auftauchen, fliehen alle Tiere! Die Wiederholung des Namen Gottes
zieht gottgläubige Menschen an, die Nähe der Heiligen. Ein solcher Schüler
wohnt in meinem Herzen. In diesem Kali Yuga ist die Rezitation von Gottes
Namen die einzige Rettung. Hingabe übersteigt Kriya. Alle führen letzten
Endes zur Hingabe.“
Babaji beendete seine Lehren mit den Worten manasa
phalegi, eure Wünsche werden
erfüllt.
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